Definition
Sonnenflecken sind dunklere, kühlere Regionen auf der Photosphäre (sichtbare Oberfläche) der Sonne, in denen starke Magnetfelder aus dem Inneren austreten. Sie erscheinen dunkler, weil sie kühler sind (etwa 3.500 K gegenüber 5.800 K der Umgebung). Sie treten oft in Paaren oder Gruppen mit entgegengesetzter magnetischer Polarität auf.
Zusammenhang mit Flares und CMEs
Flares und CMEs entstehen häufig in der Nähe von Sonnenflecken, wo Magnetfeldlinien konzentriert sind und rekombinieren können. Die Sonnenfleckenanzahl ist daher ein guter Indikator für die Sonnenaktivität. Der 11-jährige Sonnenzyklus wird durch den Anstieg und Abfall der Fleckenanzahl definiert: Sonnenmaximum = viele Flecken; Sonnenminimum = wenige oder keine. Cosmic Radar zeigt Raumwetter im Tagesreport; bei hoher Fleckenaktivität erscheinen mehr Flares und CMEs.
Quellen und weiterführende Links
- NOAA – Sonnenflecken und Sonnenzyklus – Offizielle Erklärung
- NASA SDO – Sonnenflecken- und Sonnenbilder
- ESA Space Weather – Sonnenüberwachung