Warum GPS betroffen ist
GPS nutzt Signale von Satelliten, die die Ionosphäre durchqueren. Die Ionosphäre bricht und verzögert die Signale; Empfänger (und Netze) korrigieren das mit Modellen. Bei geomagnetischen Stürmen ist die Ionosphäre gestört: Elektronendichte und Struktur ändern sich, die Korrekturen werden ungenauer. Folge: Positionsfehler (teils Meter bis Dezimeter) oder Signalverlust in starken Fällen.
Szintillation
In einigen Regionen (besonders hohe Breiten und Äquator) können Stürme Szintillation verursachen—schnelle Schwankungen der Signalstärke—und GPS verschlechtern oder unterbrechen. Luftfahrt und Schifffahrt können reduzierte Genauigkeit oder Ausfälle bei starken Stürmen erleben. Vorhersagen (z. B. NOAA SWPC) helfen Betreibern. Cosmic Radar zeigt den Kp.
Quellen und weiterführende Links
- NOAA – GPS und Raumwetter – Ionosphärische Effekte auf GPS
- ESA – Ionosphäre – Ionosphärenstörungen